Drei vermisste Deutsche in Tibet - neue Warnungen
Nach der tödlichen Flutkatastrophe im Himalaya mahnt Nepals Katastrophenschutz zur Vorsicht: Der Fluss Bhotekoshi könnte erneut gefährlich werden.
Nach der Sturzflut im Himalaya hat Nepals Katastrophenschutz vor einer möglichen weiteren Katastrophe gewarnt. Die Warnung galt für den Fluss Bhotekoshi, wie der Katastrophenschutz auf der Online-Plattform X mitteilte. Die Behörden mahnten die Menschen in der Gegend Rasuwa, Nuwakot und Dhading zur Vorsicht.
Am Mittwoch hatte nach bisherigen Erkenntnissen der Abbruch an einem Gletscher im Grenzgebiet zwischen Nepal und China eine Sturzflut ausgelöst. Diese hatte sich anschließend durch den Bhotekoshi von nepalesischem Territorium aus über den Südwesten Tibets zurück nach Nepal ihren Weg gebahnt und dabei massive Schäden verursacht.
Nach jüngsten Informationen der Behörden in China und Nepal wurden als Folge der Naturkatastrophe bislang 691 Todesopfer registriert. Zuvor hatten die chinesischen Behörden in der Autonomen Region Tibet die Zahl der Toten von sieben auf 16 erhöht.
Die Zahl der Vermissten auf chinesischer Seite ging auf 546 zurück. Zusammen mit den mehr als 2.400 in Nepal noch gesuchten Flutopfern galten damit rund 3.000 Menschen weiter als vermisst - darunter Hunderte Ausländer.
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