Holprige Vorbereitung! - Stotter-Werder nervt Boss Fritz
In einer Woche startet Werder im DFB-Pokal gegen Lüneburg (22.8., 15.30 Uhr) in die neue Saison. Während die mittlerweile 36-tägige Vorbereitung zunächst vielversprechend begann, liegen jetzt viele Sorgenfalten auf der Werder-Stirn. Die Hauptgründe: zahlreiche Ausfälle und zuletzt dürftige Auftritte. Nach dem 2:2 im Test gegen Paderborn setzte es im Weserstadion ein 0:1 gegen Frankreich-Erstligist Auxerre. Nur 20.470 Fans sahen zu, vor einem Jahr waren es gegen Udinese (Serie A) noch 27.500 Zuschauer gewesen.
Trainer Daniel Thioune über die einzige Niederlage der Vorbereitung: „Es ist die verpatzte Generalprobe. Es fehlt noch ein wenig Qualität. Wir müssen noch einen Schritt gehen. Nächste Woche zählt’s!“
Bereit für die Bundesliga ist Werder bisher nicht. Das sieht auch der Manager so. Clemens Fritz (45) : „Es ist nicht optimal gelaufen. Wir können nicht zufrieden sein. Das war der finale Test, und wir sind nicht ans Maximum gekommen. Wir müssen noch mehr machen. Mir geht es um die spielerischen Ansätze. Wir haben da noch Luft nach oben.“
Zu Beginn der Vorbereitung konnte Werder mit frühen Neuverpflichtungen und ordentlichen Darbietungen gegen allerdings schwächere Gegner für Zuversicht bei Fans und Umfeld sorgen. Zuletzt sind die Personalsorgen beträchtlich gewachsen, und die bescheidenen Leistungen nähren Zweifel an der Leistungsfähigkeit der Mannschaft.
Clemens Fritz: „Wir waren bei den taktischen Möglichkeiten eingeschränkt, weil wir einige Ausfälle zu beklagen hatten. Wichtig, dass jetzt Jungs zurückkommen. Ich bin sicher, dass die Jungs uns verstärken werden.“
Ohne externe Hilfe wird es dennoch nicht gehen. Ein Rechtsverteidiger wird seit Wochen händeringend gesucht, auch Mittelfeld und Sturm (trotz fast fixer Dinkci-Leihe) bleiben Baustellen.
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