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Hybride Bedrohung: Wie reagiert Deutschland auf die Sprengstoff-Drohne?

Stern ·
Hybride Bedrohung: Wie reagiert Deutschland auf die Sprengstoff-Drohne?

Einschränkungen für russische Einrichtungen, Druck auf die Schattenflotte: Wie will Deutschland auf den Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig/Halle reagieren? Welche Optionen bergen welche Risiken? Für die Bundesregierung ist die Beweislage jetzt klar genug, um zu handeln: Sie macht Russland für den versuchten Anschlag mit einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich.

Was folgt daraus? Die wichtigsten Fragen und Antworten: Welche Reaktionen waren von deutscher Seite denkbar? Einen festen Katalog mit Konsequenzen für solche Fälle gibt es nicht.

Das ist vielmehr eine politische Entscheidung.

Fest steht, dass die Bundesregierung möglichst rasch und entschlossen reagieren wollte.

Die Drohne wurde vor einem Monat entdeckt.

Außerdem war klar, dass eine Vergeltungsaktion, bei der Deutschland eine vergleichbare Operation ausführen würde, nicht in Frage kam.

Für welche Maßnahmen hat sich die Bundesregierung entschieden? Schließung einer Vertretung: Die Bundesregierung erklärte mehrfach russische Diplomaten zu „unerwünschten Personen“.

Insgesamt wurden in den vergangenen Jahren rund 80 Mitarbeiter der russischen Botschaft zur Ausreise aufgefordert.

Nun soll das Generalkonsulat in Bonn schließen.

Zu den dort tätigen Diplomaten sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) nichts.

Damit bleibt als einzige diplomatische Vertretung Russlands in Deutschland die Botschaft in Berlin.Einbestellung des Botschafters: Die förmliche Einbestellung gilt als scharfes diplomatisches Mittel, mit dem die Regierung des Gastlandes eine deutliche Verstimmung signalisiert.

Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es zuletzt, der russische Botschafter Sergej Netschajew sei seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 mehr als ein Dutzend Mal einbestellt worden, zuletzt Mitte Juli wegen Vorwürfen zu Cyberangriffen gegen mehrere europäische Staaten.

Nun muss er erneut zum Gespräch ins Auswärtige Amt.Störung der russischen Schattenflotte: Sie richtet sich gegen Tanker und Frachtschiffe, die Russland zur Umgehung von Sanktionen etwa beim Öltransport einsetzt.

Zudem werden sie zunehmend mit Spionage- und Sabotageakten in Verbindung gebracht.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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