Anschläge auf Umspannwerke: Verband: Brauchen "Backup-System für Notfälle" im Stromnetz
Erst Brandenburg, dann NRW: Innerhalb kurzer Zeit gibt es zwei Angriffe auf die Stromversorgung. Wenn sich solche Sabotageaktionen schon nicht verhindern lassen, kann man zumindest dafür sorgen, die Folgen weniger gravierend sind, sagt ein Energieverband.
Nach Angriffen auf das Stromnetz in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen plädiert der Bundesverband der Erneuerbaren Energien (BEE) für ein "Backup-System für Notfälle" im Stromnetz. Bioenergie und Wasserkraft seien beispielsweise schwarzstartfähig, sagte BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser der "Rheinischen Post". Das heißt, sie könnten etwa nach einem Stromausfall ohne externe Stromversorgung schnell wieder hochgefahren werden. "Auch Batteriespeicher können im Ernstfall kurzfristig einspringen und günstigen Strom bereitstellen."
Zugleich räumte Heinen-Esser ein, dass es "keinen vollständigen Schutz vor derartigen Angriffen" gebe. "Aber wir können in der aktuellen Phase der Energiewende bewusster darauf achten, die Risiken zu minimieren und unsere Energieversorgung so aufstellen, dass mögliche Angriffe früher entdeckt werden und geringere Auswirkungen haben." Viele kleinere, dezentrale Erzeuger könnten hierfür ein wichtiger Baustein sein.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.n-tv.de — der Inhalt gehört n-tv.