Kuriose Situation bei Energie - Darum fehlt Bittencourt beim DFB-Pokal-Kracher
Das gibt’s auch nicht alle Tage! Mit Leonardo Bittencourt (32) fällt ausgerechnet der Hoffnungsträger von Energie Cottbus im Erstrunden-Kracher des DFB-Pokals gegen Augsburg (Samstag, 13 Uhr) gesperrt aus.
Kurios: Der Mittelfeld-Routinier holte sich die Gelb-Rote Karte in Bielefeld ab, nicht aber im vergangenen Liga-Spiel (0:3) mit Cottbus, sondern vor einem Jahr in der 1. Runde mit Werder Bremen. Weil die Norddeutschen damals mit 1:0 rausflogen, hatte er keine Gelegenheit, die Strafe zuvor abzusitzen.
Bittencourt kassierte für zwei Fouls binnen drei Minuten den Ampel-Karton. Für den FC Energie kommt die Situation ungünstig. Trainer Claus-Dieter Wollitz (61) muss neben der Abwehr und dem Sturm auch noch sein Prunkstück Mittelfeld neu zusammenpuzzeln.
Nach den Ausfällen von Innenverteidiger King Manu (22/Flüssigkeit im Knie), Offensivmann Jannis Boziaris (23/Wade) und vor allem Erik Engelhardt (28/Kreuzbandriss) ist die personelle Lage angespannt. Interessant wird, ob Dominik Pelivan (30) nach seinen Aussetzern im Spielaufbau der Viererkette in Bielefeld nun eine Chance im defensiven Mittelfeld erhält. Alternativ käme auch Kapitän Axel Borgmann (32) infrage, der nach Verletzungsproblemen zuletzt wieder fit genug für Einsätze um die 45 Minuten war.
Energie Cottbus wird alles probieren müssen, in die 2. Runde vorzustoßen. Mit der Prämie von 423.772 Euro wäre der Zweitliga-Aufsteiger im Transfer-Endspurt beweglicher. Auch darum trifft die Bittencourt-Sperre die Lausitzer empfindlich.
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