Notfälle: Sturzflut im Grand Canyon: Tote und Vermisste
Im weltberühmten Grand Canyon – einer beeindruckenden Schluchtenlandschaft in den USA – ist es am Wochenende zu einer Sturzflut gekommen.
Der Verbleib mehrerer Wanderer ist weiterhin unklar.
Bei einer Sturzflut im Grand- Canyon -Nationalpark im US-Bundesstaat Arizona sind mehrere Menschen ums Leben gekommen, weitere werden nach wie vor vermisst.
Der Nationalpark schrieb auf der Plattform X, dass bei Suchaktionen zwei Leichen geborgen worden seien.
Es blieb zunächst unklar, ob es sich um die bisherige Gesamtzahl handelt.
Bereits am Sonntag war die Leiche eines 46-Jährigen geborgen worden.
Die zuständige US-Behörde bittet um Mithilfe bei der Suche nach Wanderern und Besuchern, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks in dem betroffenen Teil des Nationalparks im Bundesstaat Arizona aufgehalten haben.
Von der Sturzflut erfasst wurde demnach ein bei Touristen beliebtes Gebiet: die Phantom Ranch und der Bright Angel Canyon.
Beide liegen tief im Inneren des Grand Canyon unweit des Colorado River.
Die Flut beschädigte laut US-Medien Campingplätze und Wanderwege im Nationalpark.
Fast alle Fußgängerbrücken über den Bach Bright Angel seien zerstört worden, teilte der National Park Service (NPS) weiter mit.
Auf Bildern und einem Video war zu sehen, dass das Gebiet rund um die Phantom Ranch verwüstet und mit Schlamm bedeckt wurde.
Warnung vor weiteren Sturzfluten Die Leiche des 46-Jährigen sei am Sonntagabend am Colorado River , unweit von Crystal Rapids geborgen worden, teilte der NPS auf X mit.
Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht veröffentlicht.
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