"Erholung bleibt fragil": Wirtschaftsinstitute schrauben Prognosen zum Wachstum deutlich hoch
Nachdem das DIW am Vortag seine Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 1,2 Prozent angehoben hat, ziehen nun weitere Institute nach. Sie sehen sogar einen noch etwas größeren Aufschwung. Grund zur Euphorie besteht jedoch nicht.
Die Konjunktur zieht wieder an: Weitere Wirtschaftsinstitute haben ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr deutlich nach oben korrigiert. Das Kiel Institut (IfW) und das Leibniz-Institut aus Essen (RWI) erwarten nun eine Zunahme der Wirtschaftsleistung um 1,3 Prozent, das Münchener Ifo-Institut sogar um 1,4 Prozent, wie sie mitteilten. Im Vergleich zur vorherigen Prognose hoben die Institute ihre Erwartungen damit um 0,5 bis 0,6 Prozentpunkte an.
Am Mittwoch hatte bereits das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) seine Prognose angehoben. Es erwartet ein Wachstum von 1,2 Prozent in diesem Jahr, ein Plus von 0,7 Punkten im Vergleich zum Juni.
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