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Kultur

Antrag abgelehnt: Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell muss in Haft bleiben

Stern ·
Antrag abgelehnt: Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell muss in Haft bleiben

Ghislaine Maxwell bleibt hinter Gittern.

Ein Antrag auf Aufhebung der Haftstrafe der mutmaßlichen Komplizin des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein wurde abgelehnt.

Ghislaine Maxwell , die langjährige Vertraute des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, muss ihre Gefängnisstrafe weiter absitzen.

Ein Versuch, das Urteil gegen die 64-Jährige anzufechten, ist von einem US-Bundesrichter abgelehnt worden.

Maxwell hatte zuvor die Aufhebung ihrer Verurteilung und ihres Strafmaßes beantragt.

Laut Gerichtsdokumenten wollte sie geltend machen, dass ihre „verfassungsmäßigen Rechte während des Verfahrens und bei der Strafzumessung in mehrfacher Hinsicht verletzt“ worden seien.

Richter: Antrag von Ghislaine Maxwell ist „unbegründet, fast unseriös“ In der Begründung von Richter Paul Engelmayer heißt es, Maxwells Behauptungen seien „allesamt unbegründet und alle oder fast alle unseriös“.

Die angeblichen Beweise, auf die Maxwell verweist, seien „weitgehend irrelevant und stützen ihre Behauptungen bezüglich Rechtsfehlern nicht“.

Maxwell war 2022 zu 20 Jahren Haft verurteilt worden.

Derzeit verbüßt sie ihre Strafe in einem Gefängnis im US-Bundesstaat Texas.

Maxwell soll gemeinsam mit Epstein einen Menschenhändlerring aufgebaut haben Laut Urteil hatte Maxwell eine zentrale Rolle beim Aufbau eines Rings zum sexuellen Missbrauch von Mädchen gespielt.

Sie soll Epstein Mädchen und junge Frauen zugeführt haben.

Epstein, der über viele Jahre systematisch Minderjährige missbraucht hatte, beging 2019 nach offiziellen Angaben in seiner Gefängniszelle Suizid.

Bereits 2025 hatte der Oberste Gerichtshof in den USA einen Antrag von Maxwell abgelehnt.

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