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Alarm nach Energies Pokal-Aus - Wollitz fordert Transfer-Risiko

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Alarm nach Energies Pokal-Aus - Wollitz fordert Transfer-Risiko

Wollitz will mehr! Mit dem Pokal-Aus gegen Augsburg (0:2) verpasst Energie Cottbus nicht nur die zweite Runde, sondern auch einen wichtigen Geldsegen. Für den Einzug in die nächste Runde hätten die Lausitzer 456.377 Euro kassiert. Geld, das im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Liga gut geholfen hätte. Trainer Claus-Dieter „Pele“ Wollitz (61) macht keinen Hehl daraus, dass er auf dem Transfermarkt weiterhin Handlungsbedarf sieht. Und zwar nicht nur im Rahmen des ohnehin eingeplanten Budgets.

Wollitz: „Wir müssen risikofreudiger werden. Wenn wir das nicht werden, können zwölf Monate schnell vorbeigehen, und dann schaut man sich an und sagt: ,Hätten wir nicht mal …?‘ Die Mannschaft muss im Gefälle besser werden, und das Gefälle reicht im Moment nicht aus. Das heißt nicht, dass ich gegen irgendeinen Spieler schieße. Ich investiere viel in die Truppe und die Menschen, aber wir kommen in eine Situation mit Aufgaben, die sind größer als vorher. Deswegen braucht man das nötige Personal dafür.“

Mit rund elf Millionen Euro stellt Energie nach Osnabrück den zweitkleinsten Personaletat der Liga. Den Ball spielt Wollitz deshalb Richtung Vereinsführung um Präsident Sebastian Lemke (43). Wollitz: „Das kann am Ende nur der Verein beantworten. Ob er das will, ob er das kann, ob das sinnvoll ist, werden wir in den nächsten Tagen sehen. Es wäre aus meiner Sicht gut für die Mannschaft.“

Der Trainer würde gerne noch viermal auf dem Transfermarkt zuschlagen. Zuletzt forderte er trotz der Leihe von Union-Juwel Dmytro Bogdanov (19) zwei weitere Stoß-Stürmer sowie einen Links- und einen Innenverteidiger. (BILD berichtete) Der 3:1-Auftaktsieg in der 2. Liga gegen Hannover war am Ende glücklich, beim 0:3 in Bielefeld dagegen chancenlos. Am Samstag (13 Uhr) wartet nun Greuther Fürth. Die Franken haben bislang erst einen Punkt geholt.

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