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News: Dürre und Gemüsepreise, Schutz vor Drohnen, Deutschlands Top-Rating wackelt

Der Spiegel ·
News: Dürre und Gemüsepreise, Schutz vor Drohnen, Deutschlands Top-Rating wackelt

Es war ein beherzter Busfahrer, der die Beinahe-Katastrophe von Leipzig wohl verhindert hat: Ein Mann, der kurz vor Mitternacht ein verdächtig aussehendes Fluggerät entdeckte und mit seinem Schuh offenbar auf den Beton drückte (mehr hier ). So sieht effektive Drohnenabwehr im Sommer 2026 in Deutschland aus.

Dass die Nation Nachholbedarf hat, ist lange bekannt. Der versuchte Anschlag mit einer fliegenden Bombe in Leipzig hat Anfang August noch einmal gezeigt, wie verwundbar die deutsche Infrastruktur ist, wenn es ein Angreifer ernst meint. Auch zuvor hatte es immer wieder kritische Situationen mit den kleinen Fluggeräten gegeben. Künftig sollte der Staat einiges besser machen.

Heute reist Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) nach Sachsen-Anhalt. In Cochstedt will er gemeinsam mit seiner Parteikollegin und Forschungsministerin Dorothee Bär ein sogenanntes Technologiezentrum Drohnensicherheit eröffnen. Die bundesweit einmalige Einrichtung soll Drohnentechnik erforschen und Möglichkeiten entwickeln, feindliche Fluggeräte abzuwehren. Denkbar ist das heute beispielsweise mit Störsendern, Flugnetzen, Sprengdrohnen oder Lasersystemen.

»Für Dobrindt geht es dabei auch um seine Bilanz als Innenminister«, sagt mein Kollege Andreas Niesmann aus dem Hauptstadtbüro, der bei der Eröffnung dabei sein wird. »Bislang hat es Dobrindt nicht geschafft, das Problem dauerhaft in den Griff zu bekommen.«

Mehr Hintergründe hier: Das verwundbare Deutschland und die zweite Zeitenwende

In diesem Sommer kämpfen Landwirte mit dem allgegenwärtigen Staub. Er zieht in die Arbeitskleidung, legt sich über Nutzfahrzeuge, schwebt bei der Ernte über den Feldern. Und wo es in diesen Tagen mal regnet, da sickert das Wasser nur langsam in die Böden ein.

Die wochenlange Dürre hat die Freilandfelder in Deutschland ausgetrocknet. Wer im Gewächshaus Gurken oder Paprika zog, war kaum besser dran. Die Hitze schmälert den Ertrag bei vielen Pflanzen – und sie macht den Anbau teurer. Der Deutsche Bauernverband stellt an diesem Dienstag seine vorläufige Erntebilanz vor. Schon vor Tagen hatte er vor einem »totalen Ernteausfall« in einigen Regionen Deutschlands gewarnt ( mehr hier ).

Die politische Debatte, so viel ist absehbar, wird sich bald darum drehen, ob der Staat den Landwirten helfen muss. Aber auch die Verbraucher stellen sich Fragen: Wird das Brot teurer? Könnten Salat und Möhren knapp werden? Mein Kollege Alexander Preker aus dem Wirtschaftsressort hat Antworten gesucht. Entwarnung kann er für die Gemüsetheke nicht geben.

Die ganze Geschichte lesen Sie hier: Wie sich die Krisen schon bei Salat- und Möhrenpreisen bemerkbar machen

Es gibt Berufswünsche, die sind in manchen Elternhäusern etwas, nun ja, erklärungsbedürftig. Jill Naumann hat das erlebt. Die Kundenberaterin verkauft Dildos, Peitschen und Glitzerkleider – in einem Erotikshop auf der Hamburger Reeperbahn. Früher arbeitete sie als Bankkauffrau. Ein Job, der sie nicht erfüllte. »Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, das mein Leben lang zu machen. Als ich gekündigt habe, um hier anzufangen, kam das bei meiner Familie überhaupt nicht gut an.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.spiegel.de — der Inhalt gehört Der Spiegel.

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