Mittwoch, 2. September 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Das Werkstattgespräch: Für seine Thriller recherchiert er dort, wo andere lieber nicht hingehen 40 Jahre DDR-Umweltbibliothek Vorerst letztes Konzert - Ariana sagt Grande Goodbye Fans aus dem Häuschen - Miley Cyrus kündigt zehntes Studioalbum an Aufbau der Mega-Bühnen für 250.000 Fans - „Hier wird was richtig Großes entstehen“ Kult-Rennstrecke wird zur Partymeile - Exklusive Einblicke beim „Glücksgefühle“-Festival Sie bangen um ihre Existenz - Auf einen Schlag verlieren 24 „Unter uns“-Stars den Job Fans folgen der Stripper-Gruppe überall hin - „Für Sixx Paxx habe ich 2 Kleinwagen ausgegeben“ Immer donnerstags, nur mit BILDplus - Hier die aktuelle Folge vom „Trash Table“ schauen Fan-Frust beim Fan-Fest - Hier trauern drei Generationen um „Unter Uns“ Das Werkstattgespräch: Für seine Thriller recherchiert er dort, wo andere lieber nicht hingehen 40 Jahre DDR-Umweltbibliothek Vorerst letztes Konzert - Ariana sagt Grande Goodbye Fans aus dem Häuschen - Miley Cyrus kündigt zehntes Studioalbum an Aufbau der Mega-Bühnen für 250.000 Fans - „Hier wird was richtig Großes entstehen“ Kult-Rennstrecke wird zur Partymeile - Exklusive Einblicke beim „Glücksgefühle“-Festival Sie bangen um ihre Existenz - Auf einen Schlag verlieren 24 „Unter uns“-Stars den Job Fans folgen der Stripper-Gruppe überall hin - „Für Sixx Paxx habe ich 2 Kleinwagen ausgegeben“ Immer donnerstags, nur mit BILDplus - Hier die aktuelle Folge vom „Trash Table“ schauen Fan-Frust beim Fan-Fest - Hier trauern drei Generationen um „Unter Uns“
Deutschland

Mail von Martenstein - Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Merz!

Bild ·
Mail von Martenstein - Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Merz!

Ich habe Sie beim Wahlkampf an der Ostsee gesehen, in Kühlungsborn. Klar, eine schwierige Situation für Sie. Wieder einmal haben Sie nicht die richtigen Worte gefunden. Es fällt Ihnen schwer, auf Leute zuzugehen. Sie reden von oben herab, oft mit gestrecktem Zeigefinger. Ihre Körpergröße ist kein Vorteil in diesem Job. Die Leute haben das Gefühl, nicht gemocht zu werden von Ihnen.

Man ist, wer man ist. Aber dann kommen Fehler dazu, die einem Profi nicht passieren sollten. Die Drohung, dass Firmen nicht mehr im Osten investieren, falls dort die AfD regiert, war so ein Fehler. Sie müssten werben, statt zu drohen. Sie müssten signalisieren: Ich halte euch, die Wähler, nicht für Voll­idioten. Stattdessen warnen Sie vor „Wutbürgern“. Das ist ein autoritäres Scheißwort.

Es wurde zum ersten Mal benutzt, um die Demonstranten gegen das irrsinnige Bahnprojekt „Stuttgart 21“ pauschal zu diffamieren. Dann wurde es gegen Kritiker der Coronamaßnahmen in Stellung gebracht. Der Philosoph Peter Sloterdijk hat sinngemäß geschrieben, dass mit diesem Wort legitimer Unmut als bloße „Wut“ lächerlich gemacht werden soll.

Wer im Osten unbedingt gehasst werden will, sollte das Wort „Wutbürger“ verwenden. Sie werden das nicht gern hören, aber: Ihnen fehlt der Instinkt, den Angela Merkel hatte, wenn sie aufs Volk traf. Ich bin kein Merkel-Fan. Aber sie konnte Wärme zumindest gut simulieren und wusste nicht immer, aber oft, wo die Fettnäpfchen stehen. Hochachtungsvoll Ihr Harald Martenstein

Haben Sie eine Meinung zu dieser Kolumne? Hier können Sie Harald Martenstein eine Mail schreiben.

Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel? Hier können Sie uns schreiben. Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.

Vollständigen Artikel bei Bild lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

Mehr von Bild

Alle ansehen ›

Mehr in Deutschland

Alle ansehen ›