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Rollende Denkfabrik: Von Duisburg nach China: Luxuszug als Konferenzort

Stern ·
Rollende Denkfabrik: Von Duisburg nach China: Luxuszug als Konferenzort

Große Treffen einflussreicher Köpfe wie beim Weltwirtschaftsforum in Davos können ausufern: zu viele Foren und Debatten.

Mit einer rollenden Denkfabrik soll nun ein anderes Konzept etabliert werden.

Einer der Waggons glänzt mit einer Bar und einem Piano.

Es gibt teils goldene Waschbecken oder sogar eine Badewanne.

In so einem Zug lässt sich stilvoll und äußerst komfortabel reisen.

Doch im Fall des Projekts der Unternehmerin Jovanka Porsche geht es um mehr.

Unter dem Motto „Wege in die Zukunft“ sollen vom 18.

Oktober bis zum 4.

November kluge und einflussreiche Köpfe meist per Bahn von Duisburg bis nach Xi'an in China reisen.

Damit will Porsche nach eigenen Worten ein Konferenzformat etablieren, das auf echte Begegnung und intensiven Gedankenaustausch setzt.

Mega-Events wie das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos litten unter der Vielzahl der Meetings. „Keiner hat wirklich Zeit.

Das hat mich nicht so überzeugt“, sagt die 67-Jährige, die lange Zeit in Asien gelebt und 2022 den in Wien beheimateten Thinktank Global Neighbours gegründet hat.

Reise entlang der Seidenstraße Das Pilotprojekt finanziere sie aus eigener Tasche, strebe aber ein Geschäftsmodell wie beim WEF an, so Porsche.

Beim WEF kostet die Mitgliedschaft hohe Summen und die Teilnahmegebühr bewegt sich oft im fünfstelligen Bereich.

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