Montag, 19. Oktober 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
› Nur für stern.de-Leser: Balkonkraftwerk mit XXL-Speicher: EcoFlow-Set für 1.559 Euro bei Powerness› „Tatort“-Kommissarin im Steckbrief - Almila Bagriaciks Karriere begann mit einem Zufall› Steckbrief - Der überraschende Karriereweg von Karoline Schuch› Geburtstagsgruß an Freundin Jackie zu - Dieses pikante Foto löschte Cruz von Instagram› Die Beweisfotos - Machine Gun Kelly blieb über Nacht bei Dakota Johnson› 80 Jahre Berliner Traumfabrik - Ein Abend gegen das Vergessen› Doch all der Ruhm hat seinen Preis - Die unglaubliche Karriere von Kim Kardashian› Motsi Mabuse über Familienschicksal - „Drei unserer Jungs starben durch Suizid“› Clara Lösel trifft mit ihren Worten mitten ins Herz - „Außer für dich selbst“› Im Gefängnis! - Deutsche Reality-Lady heiratet US-Knacki› Nur für stern.de-Leser: Balkonkraftwerk mit XXL-Speicher: EcoFlow-Set für 1.559 Euro bei Powerness› „Tatort“-Kommissarin im Steckbrief - Almila Bagriaciks Karriere begann mit einem Zufall› Steckbrief - Der überraschende Karriereweg von Karoline Schuch› Geburtstagsgruß an Freundin Jackie zu - Dieses pikante Foto löschte Cruz von Instagram› Die Beweisfotos - Machine Gun Kelly blieb über Nacht bei Dakota Johnson› 80 Jahre Berliner Traumfabrik - Ein Abend gegen das Vergessen› Doch all der Ruhm hat seinen Preis - Die unglaubliche Karriere von Kim Kardashian› Motsi Mabuse über Familienschicksal - „Drei unserer Jungs starben durch Suizid“› Clara Lösel trifft mit ihren Worten mitten ins Herz - „Außer für dich selbst“› Im Gefängnis! - Deutsche Reality-Lady heiratet US-Knacki
Welt

Berlin: "Russland wollte Leipzig mit Drohne angreifen"

Deutsche Welle ·

Nun ist es amtlich und es ist hochbrisant: Die deutsche Regierung macht die russische Regierung ganz offiziell für den versuchten Drohnen-Anschlag auf dem Flughafen in Leipzig am 4. August verantwortlich - und kündigt eine Reihe von Vergeltungsmaßnahmen gegen Russland an.

In Berlin traten am Dienstag Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Außenminister Johann Wadephul (CDU) vor die Kameras. Dobrindt erklärte, die Ermittlungen von Nachrichtendiensten und Polizei hätten ergeben, dass sich der Angriff von Leipzig in ein Muster von hybrider russischer Kriegsführung einfüge.

So seien unter anderem Sprengstoff und Zündtechnik gefunden worden, die aus anderen russischen Aktionen bekannt seien: "Diese Erkenntnisse weisen auf beteiligte Personen hin, die im Auftrag russischer staatlicher Stellen gehandelt haben."

Alle Erkenntnisse zusammen hätten sich in das Bild gefügt, dass der versuchte Drohnen-Angriff von Anfang August auf das Konto des russischen Staates gehe.

Dobrindt fügte hinzu: Auch in Zukunft müsse mit solchen Attacken aus Moskau gerechnet werden: "Wir befinden uns nicht im Krieg. Aber wir sind tägliches Ziel hybrider Kriegsführung."

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte am Dienstagabend dagegen von Beweisfälschung gesprochen. Die angekündigten Sanktionen Deutschlands seien ein "schwerer Fehler". Das Außenministerium in Moskau kündigte Gegenmaßnahmen an.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nahm nicht wie zunächst erwartet an der kurzen Pressekonferenz der Regierung teil. Sicher auch, um das ohnehin extrem angespannte Verhältnis zu Russlands Präsident Putin nicht noch unnötig weiter eskalieren zu lassen.

Außenminister Johann Wadephul (ebenfalls CDU) war zwischen zwei Auslandreisen nach Algerien und zum EU-Außenministertreffen in Irland extra in Berlin zwischengelandet. Um zu verdeutlichen: Die ganze Regierung nimmt diesen Vorgang so ernst, wie er ist. Wadephul war es dann überlassen, die deutschen Antworten auf die gescheiterte Drohnen-Attacke aufzulisten, die dann doch entschiedener ausfielen als erwartet: "Das russische Generalkonsulat in Bonn wird zum 18. September geschlossen."

"Der Vertrag über das russische Haus in Berlin wird gekündigt. Wir werden in der Europäischen Union neue Listungen von Personen aus Russland im Kontext hybrider Anschläge vorschlagen. Wir verschärfen die Einreisekontrollen für russische Staatsangehörige", kündigte der Außenminister an.

Und auch gegen die russische Schattenflotte in der Ostsee, mit der vor allem Öl weltweit verschifft wird, vorbei an den westlichen Sanktionen, will die deutsche Regierung nun entschiedener vorgehen.

Wadephul teilte außerdem mit, der russische Botschafter sei ins Auswärtige Amt einbestellt worden, um die russische Seite über diese Entscheidungen zu informieren.

Die mit Sprengstoff beladene Drohne war am Abend des 4. August mehr oder weniger zufällig mitten im Sicherheitsbereich des Airports entdeckt worden. Unmittelbar neben ukrainischen Frachtmaschinen.

Der Flughafen in Leipzig ist ein Drehkreuz für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte im russischen Angriffskrieg gegen das Land.

Vollständigen Artikel bei Deutsche Welle lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.dw.com — der Inhalt gehört Deutsche Welle.

Mehr von Deutsche Welle

Alle ansehen ›

Mehr in Welt

Alle ansehen ›